#14 Vorwürfe = Erfolgskiller

Vorwurfe sind nicht nur die größten Erfüllungskiller, sondern auch oft Erfolgskiller. Besonders die Vorwürfe den Eltern gegenüber liegen oft wie Steine vor dem Erfolgs-und Erfüllungstor. Doch wie löst man diese Vorwürfe im Kern auf, ohne sie “schön-zu-reden”? Dafür gibt es in der Contextuellen Philosophie mehrere Tools, die Du dafür anwenden kannst, diese zu benutzen bedarf natürlich einiges an Training, aber der Aufwand lohnt sich, denn was gibt es befreienderes für Dich und auch Deinen Coachee, den ganzen alten Vorwurfsrucksack endlich abzulegen.

Wenn Du dies für Dich und auch als Coach trainieren willst, komm gern in unsere “Coach the Coach” Online Coaching Gruppe! 

Hier schon mal ein kurzes Beispiel für Dich aus einem Contextuellen Coaching Gespräch: 

Frage: Warum versage ich kurz vor dem Ziel, obwohl ich glaube zu gewinnen, fast mein Ziel erreiche und plötzlich fange ich an zu zweifeln und verliere? Absicht: Das Ziel erreichen.

Ergebnis: Sieg beim nächsten Tennis-Match. 

CC: Kannst du mir ein Beispiel für deine Frage geben? 

C: Ja klar, ich spiele Tennis, bin richtig gut, führe 40:0, glaube, dass ich gewinne und dann ganz plötzlich habe ich das Gefühl es zerbricht alles wie ein Kartenhaus. Und kurz vor dem Sieg versage ich. 

CC: Kennst Du dieses Gefühl aus Deinem Leben auch aus anderen Situationen? 

C: Ich weiß jetzt nicht, ob das passt, doch das fällt mir gerade dazu ein. Als ich noch ganz klein war, also nicht mal in der Schule, ist mein Vater mit mir auf den Tennisplatz gegangen. Dort spielten Mädchen Tennis. Ich wollte mitspielen, doch mein Vater erklärte mir ich sei zu klein, die anderen Mädchen seien schon älter und ich solle sie nicht stören beim Spiel. 

CC: Und was hast Du da über ihn gedacht? 

C: Ich habe mich total geärgert. Er traut mir wohl nicht zu, dass ich das kann. Warum ist er so gemein zu mir? Wenn er mich wirklich lieb gehabt hätte, hätte er mich unterstützt in meinen Träumen. Genau dieser Ärger taucht dann kurz

vorm Sieg auf. 

CC: Und wie war das als Du älter warst, hat er Dir den Tennisunterricht da finanziert? 

C: Ja, als ich dann in die Schule gekommen bin, habe ich auch Tennisunterricht erhalten. Ich kann mich sogar daran erinnern, dass er mich oft zum Tennisplatz gefahren hat. 

CC: Das heißt er hat es Dir sehr wohl zugetraut und Dich auch bei Deinen Träumen unterstützt, nur etwas später? 

C: Ja, aber ich wollte schon früher anfangen. Vielleicht wäre ich heute sogar besser, wenn er mich früher hätte spielen lassen! 

CC: Was glaubst Du wie wäre es für Dich als kleines Mädchen gewesen, wenn Du bei einer Gruppe viel älterer Mädchen mitgespielt hättest? Glaubst Du wirklich Du hättest da mithalten können? 

C: Hmm.. wenn ich heute als erwachsene Frau und Mutter draüber nachdenke wahrscheinlich nicht. Ich wäre wahrscheinlich überfordert gewesen und schnell frustriert. Aber vielleicht auch nicht. Ich werde es nicht mehr raus finden… 

CC: Was glaubst Du hat Dein Vater befürchtet, wenn Du in einer Gruppe viel älterer Mädchen mitspielst? 

C: Ja wahrscheinlich, dass ich nicht mithalten kann. 

CC: Glaubst Du die älteren Mädchen hätten es toll gefunden, wenn eine wesentlich jüngere mitspielt und sie wahrscheinlich eher behindert beim Spiel? 

C: Nein, wahrscheinlich nicht. Ich merke das ja jetzt bei mir auch. Es funktioniert immer besser mit Frauen zusammen zu spielen, die ungefähr gleiches Können haben. 

CC: Das heißt wovor wollte Dein Vater DIch beschützen? 

C: Ja wahrscheinlich davor frustriert zu sein, weil ich nicht mithalten kann und dann vielleicht gar nicht mehr spielen zu wollen. 

CC: Und vor dem Groll der anderen Mädchen. Ich sage nicht, dass sein Verhalten richtig war. Aber es war auch nicht falsch. Aus seiner Sichtweise war es wahrscheinlich die beste Art und Weise Dich zu beschützen. Und wen will man beschützen? 

C: Ja den den man gern hat. 

CC: Man könnte sogar sagen, den den man liebt. 🙂 Das bedeutet Dich in dem Alter noch nicht mitspielen zu lassen war sein Ausdruck von Liebe nicht von Desinteresse. 

C: Ja so habe ich das noch nie gesehen. 

CC: Nur wenn Du jetzt wirklich gut wärest und siegen würdest, wär hätte dann nichts falsch gemacht in Deinem Bewusstsein? 

C: Mein Vater. 

CC: Solange Du also an dem Vorwurf festhältst er hätte etwas falsch gemacht, musst Du verlieren. Dann versaut nicht Dein Vater den Sieg, sondern Du Dir selbst mit Deinen Vorwürfen. 

C: Ja krass das kann ich nachvollziehen. 

CC: Da bedeutet Du kannst jetzt neu wählen. Was ist Dir wichtiger, zu beweisen dass Dein Vater etwas falsch gemacht hat oder zu gewinnen? 

C: Zu gewinnen! 🙂 

Empowerment-Fragen für Dich: 

• Wem gönnst Du Deinen Erfolg nicht?

• Ist es Dir wichtiger erfolgreich zu sein, oder Deinen Eltern zu beweisen was sie falsch gemacht haben?

• Wem schiebst Du klammheimlich die Schuld für Deinen Misserfolg in die Schuhe?

• Wer hätte nichts falsch gemacht, wenn Du erfolgreich wärest?

• Willst Du lieber recht haben oder erfolgreich sein? 

Wir wünschen Dir einen erfolgreichen Tag! 

Transformation now! 

Die Contextuellen Experten

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