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#43 Im Interview mit Harald Martenstein über Irrungen unserer Gesellschaft

Im Interview mit meinem Lieblingskolumnisten Harald Martenstein. Er lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Berlin-Kreuzberg und schreibt als Kolumnist für die Zeit und diverse andere Zeitungen.  Was ihn zu meinem Lieblingskolumnisten macht, ist die Fähigkeit ungewöhnliche Standpunkte überhaupt zu denken, einzunehmen und zu vertreten. Doch dabei niemals besserwisserisch oder dogmatisch zu werden, sondern mit Humor und Leichtigkeit seine Meinung dar zu legen. Was nicht nur inhaltlich, sondern auch formal der Contextuelle Philosophie entspricht.

Ich spreche mit ihm darüber:

• Wie er zum Journalismus gekommen ist.
• Warum er sich als Reaktionär und Vertreter der Aufklärung bezeichnet.
• Warum er Dogmatismus überhaupt nicht mag.
• Warum es absurd ist, für Flüchtlinge und gegen den Kapitalismus zu sein.
• Warum das Bewusstsein, sich auch irren zu können, die Voraussetzung für ein erspreißliches Zusammenleben ist.
• Warum wir vor der Zukunft als Vollidioten dastehen werden.

• Was Gründe für die sinkende Intelligenz in Deutschland sein können.
• Was an politische Korrektheit schädlich ist und wir eine größere Fehlertoleranz gebrauchen könnten.
• Was “Identitätspolitik” bedeutet und warum es dysfunktional ist sich zu sehr mit etwas zu identifizieren.
• Warum es für eine funktionierende Gesellschaft ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl braucht.
• Wie man mit Kritik umgehen kann.
• Warum wir eine bessere Gesellschaft hätten, wenn jeder bereit wäre seine Wahrheiten zu überprüfen.
• Wie man alles durch gehörige Übertreibung in den Wahnsinn führen kann. Wie zum Beispiel den Feminismus.
• Woran man erkennt, dass das Prinzip “gleiches Recht für alle” zwischen Mann und Frau in unserer Gesellschaft nicht existiert.
• Was der Unterschied zwischen einem “guten Menschen” und einem “Gutmensch” ist.
• Woher die zunehmende Moralisieren der Medienwelt kommt.
• Über die Unterschiede zwischen einem Blogger und einem Kolumnisten.

Es lohnt sich immer zu einer seiner Lesungen zu gehen. (Die nächste findet in Berlin statt am 21. Oktober 2018) Seine  Kolumne für die Zeit zu lesen oder als Podcast zu hören.

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